Kreislauflösungen unserer Kunden

Beispiel ENGA

Kaiserhaus Bern: aus alten Coop Prix Garantie Preisschildern wird Ladeninfrastruktur



Unser Kunde Enga.swiss hat ein beispielhaftes Projekt auf die Beine gestellt, welches zeigt, welch Potential auch die kleinsten Preisschilder aus Kunststoff haben können. 

Lesen Sie alles über dieses Projekt und die Projektpartner: 

From Price Tags to Store Infrastructure
Reuse of Prix Garantie Price Tags

Fotos von Enga.swiss, copyright 

Beispiel SIKA 

Vom Flachdach in den Kreislauf: Aus alten Dachbahnen werden neuwertige Produkte


Was tun mit alten, mehrschichtigen Kunststoffbahnen von Flachdächern, wenn sie ersetzt werden müssen? Bislang blieb oft nur ein Weg: die Verbrennung. Eine nachhaltige Lösung sieht anders aus.

Mit genau dieser Fragestellung ist SIKA auf uns zugekommen. Das Unternehmen vertreibt hochwertige Dachbahnen auf TPO-Basis (thermoplastische Polyolefine) mit Glasvlieseinlagen, wie zum Beispiel das Produkt Sarnafil® TG 66-18. Diese Materialien schützen seit Jahrzehnten Schweizer Dächer zuverlässig vor Wind und Wetter.  Am Ende ihrer Lebensdauer stellen sie jedoch eine besondere Herausforderung dar. Die im Material integrierten Glasvliese erschweren das Recycling erheblich, weshalb die Bahnen bislang meist thermisch "verwertet" wurden.

Gemeinsam mit SIKA haben wir ein innovatives Kreislaufwirtschaftsprojekt entwickelt, das genau hier ansetzt:

In einem mehrstufigen Prozess werden ausgediente Dachbahnen gesammelt, aufbereitet und zu einem hochwertigen Granulat verarbeitet. Dieses hochwertige Regranulat kommt anschliessend in Dachbahnen wieder zum Einsatz und ermöglicht damit eine hochstehende, kreislauffähige Lösung, ohne Kompromisse bei Qualität oder Performance.

So erhalten Materialien, die jahrzehntelang Dächer geschützt haben, ein zweites Leben und der Wertstoff bleibt im Kreislauf.

Phase 1: Aufbereitung bei Recoplast 

In mehreren Prozessschritten werden die alten SIKA Dachbahnen zu einem hochwertigen, neuwertigen Granulat verarbeitet:

Waschen & Schreddern der bis zu 25m langen SIKA Dachbahnen

Regranulat bestehend aus 100% rezyklierten SIKA Dachbahnen

Phase 2: 

Verwendung des hochwertigen Regranulates in SIKA Dachbahnen:

Wer auch alte Dachbahnen von SIKA in den Kreislauf zurückbringen möchte, kann sich bei SIKA auf ihrer Webseite "FPO Membranen Recycling" über die Vorgehensweise informieren und Kontakt aufnehmen: 


Beispiel V-ZUG 

Entsorgte, gesammelte Waschbottiche werden wiederverwertet

Nicht jedes Projekt folgt exakt demselben Prozess. Beim Projekt mit V-ZUG wurde bewusst kein Granulat, sondern hochwertiges Mahlgut hergestellt. Der weitere Einsatz des Mahlgutes und der Grundgedanke der Kreislaufwirtschaft bleiben dabei unverändert.

Eine besondere Herausforderung stellte der hohe Glasfaseranteil in den Waschbottichen dar, der bis zu 40% betrug. Bei der mechanischen Aufbereitung entsteht dadurch feiner Staub, der sowohl die Materialqualität als auch die Weiterverarbeitung beeinträchtigen kann.

Dank unserer Windsichtungstechnologie konnte das Mahlgut jedoch zuverlässig staubfrei aufbereitet werden. Das Ergebnis ist ein sauberes, homogenes Rezyklat, das sich hervorragend für nachgelagerte Anwendungen eignet und eine hochwertige Wiederverwertung ermöglicht.

Dieses Beispiel zeigt, dass auch anspruchsvolle, glasfaserhaltige Kunststoffe erfolgreich im Kreislauf geführt werden können: mit dem richtigen Prozess-Know-how und der passenden Technologie.

V-ZUG hat uns mehrere LKW Ladungen mit Palleten von gesammelten, alten Waschbottichen angeliefert. 

Wir haben für deren Verarbeitung unsere flexibel einsatzbare Waschstrasse aufgebaut. 

So konnten wir das Material "ruck-zuck" in hoher Qualität zu Mahlgut verarbeiten. 

Mit diesem Recyclingmahlgut lässt V-ZUG nun die Herstellung von neuen Waschbottichen prüfen. 

Beispiel Gesundheitswesen

Verarbeitung von Einwegmaterial


Ein Spital hat uns kontaktiert mit der Anfrage ob wir ihr Einwegmaterial aus dem Klinikalltag, wie OP-Abdeckungen, Schutzkleidung, Kunststoffkomponenten, etc. verarbeiten könnten (keine medizinischen Sonderabfälle). 

Ihre Abfallmengen sind zu "klein" für andere Recycler, daher haben sie bis anhin thermisch "verwertet". 

Wir verarbeiten nun dieses Material und sind mit ihnen ein Closed Loop Projekt in Ausarbeitung. 

Beispiel Plastic Studio

Aus medizinischen Masken werden blaue Hocker


Können 2.000 kg ausrangierte medizinische Masken („Covid-Masken“) zu Platten verarbeitet werden, aus denen danach kreislauffähige Möbel hergestellt werden können? Das war die Frage des Teams von Plastic Studio an uns. Unsere Antwort: ja, problemlos möglich!


Wie haben wir dies gemacht?
Die Masken wurden zuerst geschreddert, inklusive der Entfernung deren Metallteile. Danach wurde das Material in Granulatform gebracht. Dieses blaue Granulat war dann das Rohmaterial, mit welchem wir blaue Platten für die Herstellung Hockern hergestellt haben.

Unser Video veranschaulicht die Herstellungsschritte:

Was ist Ihr Kreislaufprojekt? 

Nutzen auch Sie unsere Erfahrungen und Kompetenzen. 

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme:
e-mail: [email protected]
Telefon: +41 (0)62 291 15 90